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 Entstehung Schleswig-Holsteins In Kreuzfeld (zwischen Plön und Malente) gibt es einen Findlingsgarten. Findlinge sind die großen  Steine, die die Gletscher der Eiszeiten zu uns geschoben haben. Ein Besuch lässt sich sehr gut mit einer 5-Seen-Fahrt auf dem Plöner See etc. verbinden. Der größte Findling (Foto) wiegt 126 t und ist der drittgrößte in Schleswig-Holstein. Auf Info-Tafeln lernen wir etwas über die Entstehung und Herkunft der Steine. Alle diese Steine und (fast) das gesamte Schleswig-Holstein und Jütland wurden von den Gletschern der Eiszeiten von Skandinavien bis hierher transportiert. Bei uns gibt es nur ganz wenige Stellen, wo wir originales Schleswig-Holsteinisches Land finden - so genannte "Geologische Fenster". Zwei davon sind der Segeberger Kalkberg (Müsste aber eigentlich "Gipsberg" heißen) und die Insel Helgoland. Bis auf Helgoland wären diese Erhöhungen aber inzwischen von der See abgetragen worden. Ohne die Eiszeiten wäre hier also nur ganz viel Wasser. Selbst unsere höchstens Berge - Bungsberg 167 m und Pilsberg (wird mit langem "i" gesprochen) 128 m - wurden von den Gletschern der letzten Eiszeit aufgeschoben. Die Gletscher waren in Skandinavien etwa 3.000 m dick. Hier in Schleswig-Holstein waren sie immer noch 300 bis 500 m hoch. Der Gletscherrand der letzten Eiszeit verlief in etwa auf der Linie Flensburg - Schleswig - Neumünster bis fast nach Hamburg. Auch an unseren Stränden finden Sie kleine und große Steine aus fast allen Teilen Skandinaviens. Das sehr informative und empfehlenswerte Büchlein "Steine am Strand" des Vereins "Geo step by step" hilft bei der Bestimmung. Siehe auch geostepbystep.de.
Findling bei Kreufeld